Diakom-Mobil beim Markttag in Quirnbach


Das Beratungsmobil des Diakonischen Werks Pfalz wird wieder ab dem Frühjahr 2026 an verschiedenen Standorten in der Pfalz verfügbar sein, um älteren Menschen, die häufig von Einsamkeit betroffen sind, Unterstützung zu bieten. 


„Unser Ziel ist es, die soziale Teilhabe älterer Menschen zu fördern und ihnen zu helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, erklärt Carmen Müller, Projektleiterin des mobilen Beratungsangebots im Diakonischen Werk Pfalz. „Nach unseren Erfahrungen im letzten Jahr haben wir für die aktuelle Tour 2026 einige Optimierungen vorgenommen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen zu können.“ Das Projekt startete im Herbst 2022.  

Fachkräfte mit hilfreichen Angeboten Vor Ort erwarten die Besucher Fachkräfte des Diakonischen Werks, die in Erstgesprächen Hilfe- und Unterstützungsangebote vorstellen. Dabei wird die individuelle Lebenssituation der Klienten in den Blick genommen, um gemeinsam nach einem passenden Beratungs- oder Unterstützungsangebot zu suchen. Der Kontakt am Bus sowie spätere Beratungsangebote sind kostenfrei und offen für alle Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft oder Weltanschauung. „Wir legen großen Wert auf eine respektvolle und vertrauliche Beratung“, fügt die Projektleiterin hinzu. „Und manchmal braucht eine Person auch nicht mehr als ein offenes Ohr und einen gemeinsamen Plausch am Stehtisch. Auch dafür haben wir Zeit“, so Carmen Müller weiter über das Angebot, das so niedrigschwellig wie möglich Menschen als Anlaufstelle dienen will.  

Mobile Beratung der Diakonie 

Je nach Standort wird das Team des Diakonischen Werks durch lokale Fachkräfte weiterer Partner ergänzt, die sich vor Ort bestens auskennen: wie zum Beispiel Mitarbeitende der Pflegestützpunkte, die Gemeindeschwestern Plus und die Betreuungsvereine bzw. Betreuungsbehörden. Diese kennen die Strukturen vor Ort sehr genau und können sehr gut Hilfe bei konkreten Sorgen und Nöten der Klientinnen und Klienten in direkter Wohnortnähe bieten. Das Beratungsmobil bietet Informationen zu lokalen Seniorenprogrammen, die Isolation und Vereinsamung entgegenwirken sollen. Es werden Hilfestellungen zu Themen wie Alltagsaktivitäten, soziale Vernetzung und Übergang in die Rente angeboten. „Wir freuen uns, dass wir durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Europäischen Union dieses wichtige Projekt fortsetzen können“, betont die Projektleiterin. „Die Resonanz in den letzten beiden Jahren hat gezeigt, wie groß der Bedarf an solchen Angeboten ist. Jeder Mensch hat ein Recht auf Unterstützung. Wir begleiten Menschen gerne auf ihrem individuellen Lebensweg“, ermutigt die Projektleiterin alle, den Weg zum Beratungsmobil aufzusuchen.  

Für weitere Informationen und den genauen Zeitplan der Standorte besuchen Sie bitte die Webseite Diakonie Pfalz www.diakonie-pfalz.de