Landrat Huber begrüßt konkretisierte Pläne des Bundes für die Wiedernutzung der ehemaligen Uffz.-Krüger-Kaserne    


In einem Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung, dass Landrat Johannes Huber heute zugegangen ist, wird die Nutzungs­absicht für fünf Liegenschaften als Standtort für die Umsetzung des Neuen Wehrdienstes konkretisiert.

Der Landrat begrüßt ausdrücklich, dass das Bundes­ministerium der Verteidigung konkrete vorbereitende Schritte für eine mögliche Wiedernutzung der ehemaligen Uffz.-Krüger-Kaserne in Kusel eingeleitet hat. Die Entscheidung sei ein starkes Signal für den Bundeswehrstandort und die gesamte Region.

„Ich begrüße die Entscheidung des Bundesverteidigungs­ministeriums außerordentlich. Sie ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer erneuten militärischen Nutzung der Liegenschaft und eröffnet eine große Chance für unseren Landkreis“, erklärt Landrat Huber.

Der geplante Aufwuchs der Streitkräfte und die Einführung des Neuen Wehrdienstes erfordern zusätzliche Ausbildungs- und Unter­bringungskapazitäten. Nach Angaben des Bundesverteidigungs­ministeriums sollen deshalb für insgesamt fünf ehemalige Bundes­wehrliegenschaften die erforderlichen vertraglichen und baulichen Vorbereitungen vorangetrieben werden. Dazu gehört auch die ehe­malige Unteroffizier-Krüger-Kaserne in Kusel.

„Die sicherheitspolitische Lage zeigt deutlich, wie wichtig leistungs­fähige und gut ausgestattete Streitkräfte sind. Unser Standort bie­tet hervorragende Voraussetzungen, um einen Beitrag zur Stär­kung der Bundeswehr und zur Ausbildung der künftigen Soldatin­nen und Soldaten zu leisten“, so der Landrat.

Eine Wiedernutzung der Kaserne würde nach Einschätzung des Landkreises zugleich wichtige Impulse für die regionale Entwicklung setzen. Neben neuen Arbeitsplätzen und zusätzlicher Wertschöp­fung könnten davon auch der Wohnungsmarkt, der Einzelhandel, das Handwerk und zahlreiche Dienstleistungsbetriebe profitieren.

„Die bisherigen Gespräche haben gezeigt, dass alle Beteiligten konstruktiv an einer tragfähigen Lösung arbeiten. Der Landkreis Kusel, die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan und die Stadt Kusel werden den weiteren Prozess weiterhin verlässlich und mit großem Engagement begleiten. Jetzt kommt es darauf an, die notwendigen Verfahren zügig voranzubringen und möglichst bald Planungs­sicherheit zu schaffen.“, so Landrat Huber weiter.

Mit den angekündigten Vorbereitungen ist noch keine endgültige Stationierungsentscheidung verbunden. Für den Landrat ist die Konkretisierung der Planungen dennoch ein entscheidender Fort­schritt: „Wir stehen bereit und werden alles in unserer Zuständig­keit Mögliche tun, damit diese große Chance für die Bundeswehr und unsere Region genutzt werden kann.“