Landkreis Kusel 2035+: Gemeinsam Zukunft gestalten


Wie soll sich der Landkreis Kusel in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Potenziale liegen in der Region und wie können Politik, Verwaltung, Kommunen, Initiativen, Vereine und engagierte Menschen gemeinsam da­raus konkrete Zukunftsperspektiven entwickeln? Mit diesen Fragen be­schäftigte sich die Abschlussveranstaltung des Kreisentwicklungskonzepts „Landkreis Kusel 2035+“. Gleichzeitig bot die Veranstaltung eine Platt­form für Austausch, Vernetzung und den Blick auf bereits angestoßene Projekte.

Nach der Begrüßung durch Landrat Johannes Huber gab Kreisentwick­lungsplaner André Skock einen Einblick in den Entwicklungsprozess „Landkreis Kusel 2035+ | Unser Kreis. Unser Strategieprozess.“ Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die gemeinsam erarbeiteten Ziele und Perspektiven langfristig für die Entwicklung des Landkreises wirksam werden können.

Dazu sagt Kreisentwicklungsplaner Skock „Unsere Zukunftsvision von einem ‚Landkreis Kusel 2035+‘ bündelt nicht einfach einzelne Maßnahmen, sondern schafft ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich unser Landkreis entwickeln kann. Der Strategieprozess hat Potenziale sichtbar gemacht, Akteure miteinander ins Gespräch gebracht und neue Perspek­tiven eröffnet. Jetzt kommt es darauf an, diese Dynamik für die weitere Kreisentwicklung zu nutzen.“

Mit „ZukunftsfoKUS | Potenziale bündeln. Gemeinsam. Gestalten. Wirkung erzielen.“ wurde anschließend der Blick auf die Stärke regiona­ler Zusammenarbeit gelenkt. Denn Kreisentwicklung entsteht nicht allein innerhalb der Kreisverwaltung: Sie lebt von den Ideen, Erfahrungen und dem Engagement vieler Menschen und Organisationen vor Ort.

Wie vielfältig diese Kooperation bereits heute ist, zeigte der anschließende Zukunftsdialog „Kreisentwicklung im Gespräch – Projekte und Per­spektiven“. Gemeinsam diskutierten Vanessa Fischer, Staatssekretärin im Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur Rheinland-Pfalz, Landrat Johannes Huber, Philipp Gruber, Bürgermeister der Ver­bandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein, Karola Becker, Netzwerkkoordina­torin des Netzwerks für das Alter im Landkreis Kusel, Michelle Stammwitz, Projektkoordinatorin Teilhabe bei LAND L(i)EBEN, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Jugendforums Landkreis Kusel, Anja Hartenhauer, Mirko Klein und Jonathan Markworth, über unterschiedliche Perspektiven auf die Zukunft des Landkreises.

Dabei wurde deutlich: Kreisentwicklung hat viele Facetten und braucht das Zusammenspiel unterschiedlicher Generationen, Kommunen, Institutionen und gesellschaftlicher Akteure. Ob kommunale Entwicklung, Teilhabe, die Gestaltung des demografischen Wandels oder die Perspektiven junger Menschen – Zukunft entsteht dort, wo unterschiedliche Erfahrungen und Ideen zusammenkommen.

Die Abschlussveranstaltung war damit bewusst mehr als ein Schlusspunkt. Mit dem Abschluss des Strategieprozesses beginnt die nächste Phase: die Umsetzung. Das Kreisentwicklungskonzept bietet hierfür einen gemein­samen Orientierungsrahmen und macht sichtbar, welche Potenziale im Landkreis vorhanden sind und wo gemeinsames Handeln ansetzen kann.

„Landkreis Kusel 2035+“ steht damit für einen langfristig angelegten Entwicklungsprozess: Potenziale erkennen, Kräfte bündeln, Projekte voranbringen und gemeinsam Wirkung erzielen. Die Veranstaltung machte zugleich deutlich, dass erfolgreiche Kreisentwicklung auf Netzwerke und Menschen angewiesen ist, die Verantwortung übernehmen und ihre Region aktiv mitgestalten.

Landrat Huber resümiert: „Mit dem Kreisentwicklungskonzept schließen wir keinen Prozess ab – wir schaffen einen gemeinsamen Kompass für die weitere Entwicklung unseres Landkreises. Entscheidend ist jetzt, dass aus den gemeinsam entwickelten Ideen konkrete Projekte und neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Die Zukunft des Landkreises Kusel gestalten wir nicht nebeneinander, sondern gemeinsam.“

Mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte und der Verabschiedung endete die Veranstaltung – der gemeinsame Blick nach vorn bleibt.

Weitere Informationen zum Kreisentwicklungs­konzept und den dahinterstehenden Kreisentwick­lungsprozess sind der Projektseite der kreiseigenen Beteiligungsplattform MITMACHEN zu entnehmen.

Hier ein paar Impressionen von der Veranstaltung: